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Mark Ellyatt - 313m Tauchgang |
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| Mark Ellyatt - Ein
Tauchgang zu 313m...erfolgreich (Text und Bilder mit der Genehmigung Mark Ellyatt , inspired-training) Mir gefällt Tieftauchen, ich mag Herausforderungen und es ist eine Belohnung etwas Schwieriges zu machen und sicher zurück zu kehren. Im Februar 2003 habe ich meinen letzten Tauchgang gemacht und das war mein erster wichtiger, nach fast 3000 Tauchgängen. Dieser Tieftauchgang führte mich als Übungstauchgang zu 260m, für einen Tieferen kurz danach. Der Aufstiegsplan war bezüglich der Zeiten sehr aggressiv, jedoch vertraute ich diesen bestimmten Dekompressionsalgorithmus und hatte ihn schon oft "tief vor lang" getaucht. Wie falsch konnte ich liegen ? Der Dekompressionsplan war schmerzlich unpassend und die Erholung von meinen Verletzungen würde vermutlich ein Leben lang dauern. Während meiner Erhohlung konnte ich nichts besseres machen, als Bücher zu lesen und versuchen, das Beste daraus zu machen. Ich ging meinen Tauchplan immer wieder durch, später nach dem Tauchgang fand ich heraus, obwohl es eine, im Handel erhältliche, Tauch-Software war, war sie in keiner Art getestet und gab es keine Angaben, daß sie eine Aufstiegslösung aus einer Tiefe gut innerhalb der genannten Spezifikationen anbot. Nach und nach verbesserte sich meine Gesundheit und über Monate wurde ich ein tüchtiger Tauchtabellenersteller und hatte einen überarbeiteten Plan, von dem ich fühlte, dass er alle Schwächen des Plans vom Februar abdeckte. Meine Ärzte hatte mir das Tauchen verboten, aber das Erreichen meiner 10 jährige Karriere war zu hart, um sie einfach weg zu werfen. Falls ich nicht mehr in der Lage war, zu dem Sport, den ich liebte, zurück zu kehren, würde das Aushalten der Depression, die daraus folgen würde, härter sein, als das Leiden an den physischen Verletzungen, die folgen würden. Wie auch immer… nun kann ich mit den Jahren der Tieftaucherfahrung meine eigenen Tauchpläne herstellen und es ist mit den frei erhältlichen Informationen keine Raketenwissenschaft, man hatte sie schon lange bevor die meisten von uns geboren wurden getestet. Falls etwas neu ist (wie ich auf meine eigenen Kosten herausgefunden habe), war es noch nicht außerhalb des PCs oder der Petrischale geprüft. Die Tauchgangsplanungssoftware, an der ich gemeinsam mit einem Kollegen mit Programmierungsfertigkeiten arbeitete, spiegelt die, von Berufstauchern in der Vergangenheit getesteten Informationen wieder, benützt Daten von fehlgeschlagenen langen Tauchgängen und beinhaltet Matritzen um Gegendiffusionsprobleme (Microbläschen) zu vermeiden, sie hat bereits das Interesse von militärischen und regierungseigenen Hochschulen erhalten. Sogar mit diesem neuen Erfolg beim Voraussagen der Austauchlösung vom tiefsten Solotauchgang der je gemacht wurde, zu 313m ohne Dekompressionserkrankung (DCI). Ich glaube nun, daß extremes Tauchen nichts mit Glück zu tun hat. Richtig ... weniger vom Geschwafel und mehr über den Tauchgang ... (Ich denke) Ein Tauchgang unterhalb von 300m benötigt einen raschen Aufstieg. Dieser verursacht HPNS und das kann durch das Verwenden einer hohen Equivalenten Stickstoff Tiefe - Wert (Equivalent Nitrogen depth - END) minimiert werden. Ich benutzte eine END über 70m. Ich hielt bei diesem Tauchgang auch den Sauerstoff hoch (PO2 war 1,6+). Folgende Gründe dafür: Die Wirkzeit war kurz, somit keine Problematik (für mich). Den Heliumanteil im Bodengasgemisch so gering wie möglich halten hat viele Vorteile, und es macht es leichter das nächste Trimix Dekompressions Gas abzuleiten. Es wird immer einen Sprung nach oben im Stickstoff beim Offenen Kreislauf geben, außer Sie haben "gerade eine andere Flasche", zu viele Flaschen erhöhen das Riskio und ein Supporttaucher, der Gas bis 150m+ bringt, ist auch nicht ideal! Während des Tauchgangs waren meine Stickstoff "Spitzen" bei geringer kritischer Gewebespannung sehr niedrig. Das 140m Decogas hatte bis zu 10% Stickstoff mit einer Erhöhung auf 6% Sauerstoff, das bedeutete, daß die restlichen Aufstiegsgase den gleichen oder höheren Heliumanteil und kritisch ... wenig Stickstoff beinhalten konnten. Alle folgenden Aufstiegsgase beinhalteten den gleichen Heliumanteil von 140 bis 9 Meter, es wurden nur Änderungen zur Sauerstofferhöhung und Stickstoffabsenkung gemacht. Auf 9 Meter wurde Heliox benutzt, es hat zur Vereinfachung keinen Stickstoffanteil und man kann schnell damit dekomprimieren. Ich steuerte ab 6 Meter durch das Niedrighalten des PO2 die Sauerstoffvergiftung. Es wurden keine "Luft Unterbrechungen (nennen Sie die, wie Sie wollen) benötigt. Luft Unterbrechungen arbeiten okay in einer O2/N2 (Druckkammer) Umgebung ... sind aber möglicherweise bei einem Trimix/Heliox Tauchgang tödlich. Trimix "Luft Unterbrechungen" oder Heliox "Luft Unterbrechungen" sind aus den selben Gründen schlecht. Den PO2 Spiegel auf 1,3 zu halten ist der, bei weitem sicherste Weg, um mit langen Dekompressionen um zu gehen. Keine "PO2 Pausen" (besserer Ausdruck für Luft Unterbrechungen) sind aus Sicht der pulmonaren Vergiftung hart, auch das stundenlange Atmen von Heliox aus dem offnenen Kreislauf ist schwierig. Es lässt sich vielleicht "leicht" atmen, aber der Körper verschwendet zum Aufheizen Energie (da es die Lungen kälter als ein typisches Stickstoff/Sauerstoff Gemisch erreicht und der gesamte Wärmeverlust unzulässige Werte erreichen kann. Helium hat eine hohe Wärmeleitfähigkeit, die Wärme vom Körper abzieht, was für so ein leichtes Gas merkwürdig ist). Ich wählte den Heliox Weg, nur um Gegendiffusionsprobleme zu vermeiden (die Ursache für alle meine vorangegangenen Tauchproble) und wusste, daß es unangenehm, aber weniger lebensgefährlich war. Um der enormen Austrocknung durch unterwasser Harnlassen während des fast 7 Stunden dauernden Tauchgangs entgegen zu wirken, mußte ich jede Stunde 2 bis 3 Liter drinken und das war schwer. Ein vollgeschlossenes Kreislaufatemgerät (CCR) wäre bei der Heliox Dekompression die bessere Alternative (warm und feucht), ein fallender Einstellpunkt war ebenfalls meine Wahl zur Vermeidung der pulmonalen Vergiftung und Schwierigkeiten mit Kohlendioxid. Die daraus resultierenden längeren Zeiten zur Dekompression waren die Ausdauer wert. Die OTU und ZNS (CNS) Zähler gingen während dieses Tauchganges in die Höhe und mußten durch das nicht Überschreiten von 1,6 des PO2 Mantras beachtet werden, falls ich dann einen ... wer weiß; auch ein Einbruch in der Vitalkapazität wurde innerhalb der nächsten 25 + Tage nach dem Tauchgang gemessen. Das konnte tatsächlich eine Lungenerkrankung durch das lange Atmen von kaltem, trockenen Gas (meine Empfindung) oder einfach eine pulmonale Vergiftung gewesen sein. Dieser Text ist kein Rezept für einen tiefen Tauchgang, sondern einfach nur, wie ich es gemacht habe und (wahrscheinlich) warum ich so gut davon gekommen bin. Sie werden bemerken, daß ich keine Aufstiegsgeschwindigkeiten (kritisch) angegeben habe, nicht wo die Tiefenstops waren (kritisch), auch gab ich keine Mischangaben oder Stoptiefen und Zeiten an. Erfolgreiches extremes Tieftauchen ist ein komplexes Geschäft. Es ist nicht wirklich ein Wettbewerbssport, in Wirklichkeit mißt man sich nur mit sich selbst ... wenn Du verlierst, dann verlierst Du alles. Nach Abschluß dieses tiefsten Alleintauchgangs bekam ich eine Reihe von Emails, meistens Glückwünsche, aber auch ein paar wenige, die von "Extremen Entdeckern" wenig beeindruckt waren, Einige Emails von Forschern waren zornig, weil ich nicht die Informationen weitergab. Der Zweck des Versuchs dieses tiefen Tauchgangs war eineige Antworten zu finden und einige Theorien zu überprüfen. Tiefenforscher, die nur an bereits ausgetretenen Pfaden interessiert sind, sind nicht Forscher sondern nur Abenteuersuchende. Falls diese Taucher Abenteuer wollen, dann ... Tauchen mit einem ungeprüften Aufstiegsplan ist so abenteuerlich, wie man es sich nur wünschen kann! Falls jemand Ratschläge für das Tieftauchen möchte, bin ich gerne bereit, ihm auf einer professionalen Ebene zu helfen, meine zur Zeit verfügbaren Informationen haben kaufmännischen Wert und so werde ich sie auch behandeln. Taucher auf Forscherebene tauchen entweder in unbetauchten Gegenden des Meeres oder in unbekannten Gegenden der Physiologie. . Die letztere Kategorie hat über Jahre immer wieder geprüft, was nicht funktioniert, aber es sind immer noch viele, die sich auf virtuelle Selbstmordmissionen einlassen und dabei glauben, daß irgendwie Kraft oder Fitness eher als Technik die physischen Meilensteine des extremen Tieftauchens überwindet. Ich habe stets umfassend neue Aufstiegslösungen versucht, aber diese können Stück für Stück genaus so verhängnisvoll sein, wie die alten Schultechniken. ( Für den gesamten Tauchbericht besuchen Sie bitte inspired-training) Ich kam nach 6 Stunden und 36 Minuten aus dem Wasser. Ich war tiefer runter gegangen, als je ein Solotaucher vor mir. Ich kam an die Oberfläche aus eigner Kraft zurück und was noch wichtiger war, ohne Dekompressionserkrankung. Obwohl ich ausser Atem war, war ich sehr glücklich. copyright Mark Ellyatt
(German by wjb) |
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